Boxer (Hunderasse)

Die Hunderasse Boxer oder auch Deutscher Boxer ist auf die mittelalterliche Rasse der Brabanter Bullenbeißer zurückzuführen. Die Brabanter Bullenbeißer wurden ursprünglich als Jagdhunde für wehrhaftes Wild (wie zB. Bären) gezüchtet und aus der Rasse entwickelte sich durch das Zuzüchten von Bulldoggen die Rasse der Deutschen Boxer.

Der im Jahre 1895 gegründete Boxer-Klub e.V. stellte 1904 erstmals den Standard für die Boxerrasse auf. Der Standard wurde kurz darauf von der FCI übernommen und nur wenige Jahre später wurde der Boxer als Diensthunderasse anerkannt. Heutzutage existieren weltweit zahlreiche Boxer-Vereine, welche sich voll und ganz dem Erhalt und der Zucht der Rasse widmen.
Der Deutsche Boxer hat eine sehr stämmige und kräftige Statur. Die Hunderasse besitzt ein kurzes, eng anliegendes Fell. Der stark muskulöse Körperbau des Boxers ist für sein kräftiges und elegantes Erscheinungsbild verantwortlich. Das Wahrzeichen der Hunderasse ist zweifelsohne der so genannte Vorbiss, wobei der Unterkiefer die Oberlippe überragt.
das Wesen des Deutschen Boxers kann als überaus gelassen, ruhig und selbstbewusst beschrieben werden. Aus diesem Grund eignet sich der Deutsche Boxer ausgezeichnet als Rettungshund, Fährtensucher oder einfach als Familienhund. Als Diensthund wird der heutzutage kaum noch eingesetzt.
Von den verschiedenen Boxervereinen werden regelmäßige Zuchtschauen und Leistungsveranstaltungen organisiert.

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