Hunde und Katzen am Arbeitsplatz

Viele Arbeitnehmer haben einen Hund oder eine Katze zu Hause, aber nur die wenigsten lernen auch die Arbeit ihres Herrchen oder Frauchens kennen. Dabei ist das echte Potentialvergeudung, denn Hund und Katze steigern im Büro erwiesenermaßen die Zufriedenheit aller Arbeitenden. Die Anwesenheit von Vierbeinern kann helfen, Konflikte zu beruhigen und den Menschen gesund zu halten.

Das Ergebnis einer Studie der Universität New York zeigte: Arbeitsstress und Bürotiere vertragen sich nicht. Vor allem Katzen haben die Eigenschaft, Stresssituationen zu entschärfen. In der Studie ließen sich unter Bluthochdruck leidende Börsenmakler untersuchen. Das Resultat: Die Hälfte der Teilnehmer, die sich zu Untersuchungszwecken einen Hund oder eine Katze zulegten, hatten nach einem halben Jahr einen um die Hälfte gesenkten Blutdruck gegenüber der Tierlosen Konkurrenz. Nur die Anwesenheit des Haustieres im gleichen Raum reicht aus, um das Herz und die Nerven zu beruhigen. Zudem fördert sie die soziale Kompetenz und soziale Kontakte.

Masterfood, ein Hersteller für Tiernahrung, kann diese Ergebnisse nur bestätigen und berichtet von positiven Erfahrungen für das Betriebsklima aufgrund der Betriebskatzen Tiger und Schecki. Sie förderten nicht nur die Kommunikation unter den Mitarbeitern, sondern wurden häufig auch zu „Eisbrechern“ bei Betriebsfremden in der Firma.

Nichtsdestotrotz dürfen die Nachteile eines „Betriebstieres“ nicht außer Acht gelassen werden. Beiß- und Kratzwunden, Schmutz und Tierhaare sind die negativen Folgen von Tieren am Arbeitsplatz. Sie führen zu störenden Arbeitsunterbrechungen und manchmal zu zusätzlicher Arbeit.

In der Gesetzgebung (siehe Webhelp-Forum) ist klar geregelt, dass Arbeitgeber ihren Mitarbeitern das Mitbringen von Tieren an den Arbeitsplatz zu untersagen haben. Wenn der Arbeitnehmer das ignoriert, kann das ein Entlassungsgrund darstellen. Tiere gelten in diesem Fall als „Störungsquelle“. Demnach sollte ein Vorschlag zur Aufnahme eines „Betriebstieres“ zwingend mit dem Arbeitgeber und den Kollegen abgeklärt werden.

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