Nymphensittich

Der Nymphensittich gehört innerhalb der Familie der Papageien zu der Ordnung der Sittiche. Der Nymphensittich besiedelt nahezu den gesamten Kontinent Australien, wobei die Vögel in großen Schwärmen, welche aus bis zu 50 Tieren bestehen können, nomadisch umherziehen. Lediglich zur Brutzeit werden die Tiere eine Zeit lang säßhaft.
Der Nymphensittich kam erstmals Mitte des 19. Jahrhunderts nach Europa und wurde in nur sehr kurzer Zeit zu einem der beliebtesten Heimvögel. Jedoch gelang die erfolgreiche Zucht erst 10 Jahre später nach Eintreffen der australischen Wildfänge in Europa.
Der Nymphensittich besiedelt in Australien nahezu alle trockenen Inlandgebiete des Kontinents. Nur in den bewaldeten Gebieten halten sich diese Tiere nicht auf. Aufgrund der Vielzahl an Viehtränken in Australien, halten sich die Vogelschwärme mitunter auch über längere Zeiträume an einem bestimmten Ort auf, an welchem sie in früheren Zeiten nur nach starken Regenfällen längere Zeit verweilen konnten.
In neuerer Zeit werden häufig auch Nymphensittiche in der Nähe von Städten beobachtet, welche jedoch auf entflogene Tiere zurückzuführen sind.
Der Nymphensittich ernährt sich von verschiedenen Samen, Früchten, Pflanzenteilen und auch Wurzeln. Zuweilen fallen in Australien große Schwärme über die Weizenfelder der australischen Bauern her.
Die Futteraufnahme der Vögel findet in der Regel am Boden statt, wobei zumeist ein Hahn des Schwarms auf erhöhtem Beobachtungsposten bleibt, um den Schwarm bei drohender Gefahr warnen zu können.
Der Nymphensittich lebt innerhalb des Schwarms in den meisten Fällen monogam. Die zusammengehörenden Paare sind an einem dichten Zusammenflug zu erkennen. Die Tiere besitzen ein ausgeprägtes Sozialverhalten.

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