AKC

Das Kürzel AKC steht für den „American Kennel Club“, welcher den Dachverband für die Rassehundezucht in den USA darstellt.Der AKC ist, wie die FCI in vielen Ländern in Europa und dem KC in England, dafür zuständig die Standards für die Rassehundezucht zu bestimmen und zu veröffentlichen. Der AKC besteht bereits seit dem Jahre 1884 und wurde in Philadelphia gegründet. Der AKC lehnt sich sehr offensichtlich an den Statuten des weitaus älteren, englischen KCs an. Die Mitglieder des AKCs bestehen nicht aus einzelnen Personen, sondern aus zahlreichen Rassehundevereinen. Daher ist der AKC als Dachverband dieser Vereine anzusehen. Die Mitglieder der Vereine, welche dem AKC angehören werden automatisch auch als Mitglieder dieses Dachverbandes angesehen.

Der AKC veranstaltet in den USA regelmäßig zahlreiche Wettkämpfe und Hundeausstellungen, wie beispielsweise Coursings, Obedienceprüfungen, Jagdhundewettkämpfe und auch Agilitywettkämpfe. Der AKC ist hierbei berechtigt, international geltende Titel und Ehrungen an die Sieger der Wettkämpfe zu vergeben.
Der AKC ist zudem für die Führung des sogenannten Stud Books verantwortlich, welches ein Verzeichnis für die von den Mitgliedern des AKCs gezüchteten Rassehunden darstellt. Für einen Eintrag in das Stud Book erhebt der AKC eine Gebühr.
Des weiteren ist der AKC an zahlreichen Studien über die zuchbedingten Krankheiten bei Rassehunden beteiligt und setzt sich auf nationaler Ebene für die Rechte der Hundehalter und deren Tiere ein. Hierbei kämpft der AKC gegen bestimmte gesetzte, welche sich gegen ganz bestimmte Hundezuchtformen und auch – rassen richten.

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