Wegweiser für Haustierbesitzer

Barf

Unter dem Begriff Barf (manchmal auch BARF geschrieben) versteht man eine ganz spezielle Ernährung von fleischfressenden Haustieren. In den meisten Fällen wird unter dem Bergiff Barf die spezielle Ernährung von Hunden geführt, wobei auch mittlerweile zahlreiche Katzenhalter ihre Tiere mit Barf füttern.

Grundlegend orientiert sich Barf nach den Fressgewohnheiten von Wölfen und freilebenden Hunden. Hierbei spielt rohes Fleisch, Knochen und ausgewähltes Gemüse eine sehr große Rolle. Der Tierbesitzer, welcher sein Haustier mit Barf ernährt muss sehr peinlich darauf achten, dem Tier alle benötigten Vitamine etc. zur Verfügung zu stellen, damit eine ausgewogene Ernährung gewährleistet wird. Milterweile werden auch als Barf bezeichnete, fertige Futtermischungen angeboten.
Das Ernährungskonzept Barf wurde in den USA entwickelt und der Begriff ist eine Abkürzung für „Born Again Raw Feeders“ was soviel wie „wiedergeborene Rohfütterer“ bedeutet.
Barf wird von vielen Tierärzten sehr umstritten angesehen, da sie vermuten dass diese spezielle Futtergabe Magen-Darm-Probleme, wie Durchfälle oder Verstopfungen, auslösen kann. Zudem wird von den entsprechenden Tierärzten vermutet, dass das Futterkonzept Barf Zahnprobleme verursachen und Krankheitserreger wie beispielsweise Salmonellen übertragen kann. Um dem entgegen zu wirken wird in manchen Fällen vor der Fütterung tiefgefrorenes und anschließend wieder aufgetautes Fleisch verwendet. Zudem wird dem Fleisch weniger Knochen und dafür mehr Getreide zu gemischt.

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