Borreliose bei Hunden

Borreliose, auch Lyme-Borreliose genannte, ist eine Infektionskrankheit, welche von Zecken auf Hunde und andere Tierarten übertragen wird.

Borreliose stellt eine der häufigsten Infektionskrankheiten bei Hunden dar. Im Gegensatz zu Hunden scheinen Katzen gegen die Borrelioseerreger, die Borrelien, immun zu sein. Tatsächlich belegt eine Studie der tierärztlichen Hochschule von Hannover, dass heutzutage jeder 1/4 aller Hunde schon einmal in Kontakt mit dem Borrelioseerreger waren und ca. 6-8% der Hunde in Deutschland an der Infektionskrankheit erkrankt sind.
Typische Symptome der Borreliose sind mitunter hohes Fieber, Schmerzen, Apathie, Gelenksentzündungen, Lahmheit der Extremitäten, Gelichgewichtsstöhrungen, Zittern, auffällige Hautveränderungen, sowie Entzündungen von Herz, Lymphknoten, Augen und Nieren.
Wird die Krankheit rechtszeitig erkannt, kann der Hund mit Antibiotika behandelt werden. Jedoch ist die Wirkung der Antibiotikatherapie umstritten. Prophylaktisch kann der Hund gegen eine Infektion der Borreliose geimpft werden, wobei der Impfstoff einen sehr guten Schutz gegen Borreliose von über 97% aufweist. Die Impfung wird bei einer Grundimmunisierung zwei mal im Abstand von vier Wochen durchgeführt und sollte jedes Jahr aufgefrischt werden. Unverträglichkeitsreaktionen aufgrund des Impfstoffes sind bisher nicht aufgetreten.
Eine Asteckungsgefahr für den Menschen mit der Borreliose besteht nur von Seiten der Zecken, welche hierzulande zu ungefähr 15% mit dem gefährlichen Erreger infiziert sind.

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