Bulldogge

Die Bulldogge ist eine von der FCI anerkannte Hunderasse, welche ursprünglich auf die Englische Bulldogge zurückgeht. Die Englische Bulldogge wurde hauptsächlich für das so genannte „Bullenbeißen“ gezüchtet, wobei die kräftigsten Hunde auf Bullen gehetzt wurden.

Erst Jahre später wurde der Rassenkategorie Bulldogge auch die Französische Bulldogge hinzugefügt. Heutzutage werden zudem der American Bulldog, der Australian Bulldog, sowie der Catahoula Bulldog, der Continental Bulldog, der Renascence Bulldog und noch weitere anerkannte Vertreter der Hunderasse unter dem Überbegriff Bulldogge geführt.
Die Englische Bulldogge hat über die vielen Jahre eine sehr starke Wandlung von der hochgezüchteten „Kampfmaschine“ beim Bullenbeißen bis hin zum liebevollen Familienhund vollzogen. Einer Theorie zu Folge ist der Ursprung der Englischen Bulldogge im 6. Jahrhundert v. Chr. zu suchen. Zu dieser Zeit fand ein reger Handel zwischen Britannien und den Phöniziern statt. Die Phönizier brachten hierbei die bei ihnen beliebte Hunderasse der Molosser nach Britanien, wo diese mit doggenartigen Hunden gekreuzt wurden. Eine erstmalige Erwähnung der daraus entstandenen Hunderasse findet sich jedoch erst im 13. Jahrhundert n. Chr. unter dem Namen „Bolddog“. Der heutige Name Bulldogge tauchte erstmals im 17. Jahrhundert auf.
Die Bulldogge ist für ihre Größe eine sehr schwere Hunderasse, da manche Tiere bis zu 25 kg wiegen können. Der Kopf der Hunde ist im Vergleich zu Körper sehr groß und das Fell ist kurzhaarig und anliegend. Die Englische Bulldogge besitzt eine breite, kräftige Brust und das Hinterteil ist hingegen sehr schmal. Die Hunderasse gilt als sehr hitzeempfindlich, so dass auf all zu lange Spaziergänge an heißen Tagen verzichtet werden sollte.

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