Candida albicans (Hefepilz)

Bei Candida albicans handelt es sich um einen Hefepilz, der einen Bestandteil der natürlichen Darmflora sowohl beim Menschen und auch bei verschiedenen Haustieren darstellt. Grundsätzlich wird der Candida albicans von den Bakterien einer gesunden Darmflora in Schach gehalten, doch kann es bei einem gestörten Gleichgewicht der überaus empfindlichen Darmflora sehr schnell zu einer Überwucherung des Hefepilzes kommen, woraus zahlreiche Krankheitsymptome resultieren können.

Eine Störung der Darmflora kann auf verschiedene Ursache zurückgeführt werden, doch in vielen Fällen ist hierfür eine Gabe von Antibiotika verantwortlich, da derartige Medikamente die Darmflora stark schädigen können, weil sie die nützlichen und lebensnotwendigen Mikroorganismen abtötet. Die Schulmedizin erachtet diesen Umstand zumeist als unbedenklich, doch kann sich durch eine intensive Antibiotikatherapie eine chronische Störung der Darmflora bei dem betroffenen Haustier einstellen, wodurch sich der Candida albicans ungehindert ausbreiten und verschiedenen Krankheitsymptome verursachen kann.

Die Symptome bei einer Überwucherung mit Candida albicans sind sehr breitgefächert. Zumeist zeigt sich diese Überwucherungen durch Magen-Darmprobleme, wie Krämpfe, Blähungen und Durchfall. Auch können durch die Toxine, welche der Hefepilz absondert verschiedene Vergiftungserscheinungen, wie Müdigkeit und Antriebslosigkeit, auftreten. Für die Diagnose wird grundsätzlich eine Stuhluntersuchung angesetzt, jedoch ist die richtige Entnahme der Stuhlprobe hierbei von großer Bedeutung! Auch bietet sich im Rahmen des Diagnoseverfahrens mitunter eine Blutuntersuchung an.

Eine Überwucherung mit Candida albicans wird von Schulmedizinern grundsätzlich mit dem Medikament Nystatin behandelt, dessen Wirksamkeit jedoch umstritten ist. Auch ist es mit der alleinigen Gabe des Medikaments nicht getan, da den Hefepilzen zudem die Nahrung entzogen werden muss. Hierfür ist eine absolut zuckerfreie und weißmehlfreie Ernährung unumgänglich. Auch muss der Heimtierhalter dafür sorgen, dass die Darmflora des betroffenen Tiers mithilfe von speziellen Nahrungsergänzungsmittel wieder aufgebaut wird.

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