FCI

Die Abkürzung FCI steht für Federation Cynologique Internationale. Hierbei handelt es sich um den weltweit größten Dachverband für kynologische Vereinigungen. Die FCI wurde bereits im Jahre 1911 in Paris gegründet, wobei sich verschiedene Verbände aus Deutschland, Belgien, Frankreich, Österreich und den Niederlanden als Gründungsmitglieder beteiligten. Heutzutage umfasst die FCI über 80 Verbände aus den unterschiedlichsten Ländern als Mitglieder. Der Sitz der FCI ist in Thurin, Belgien.
Die Hauptaufgabe der FCI besteht darin, die Standards der Rasssezucht von Hunden festzulegen und setzt sich generell weltweit für das Wohlergehen des Hundes ein. Hierbei veröffentlicht die FCI die festgelegten Rassestandards auf internationaler Ebene in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch. Die FCI gehört, zusammen mit  dem amerikanischen Dachverband AKC und dem englischen KC zu den drei größten Dachverbänden für die Rassezucht für Hunde weltweit.
Die FCI erstellt auf nationaler Ebene die Zuchtrichtlinien für die verschiedenen, anerkannte Hunderassen und ist für die Führung der Zuchtbücher zuständig. Hierbei werden die Zuchtbücher von den jeweiligen Ländern geführt, aus welchen die entsprechenden Hunderasse stammen.
Des Weiteren beteiligt sich die FCI an der Ausbildung von Preisrichtern für die Zuchtausstellungen und organisiert und veranstalten verschiedene Hundeausstellungen.
Bei der Festlegung der Rassestandards orientiert sich die FCI grundlegend an den Rassestandards des Herkunftlandes der entsprechenden Hunderasse. Vor der Veröffentlichung der Rassestandards, müssen diese bei einer Generalversammlung der FCI abgesegnet werden.

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