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Herzwurmerkrankung

Bei der Herzwurmerkrankung, die auch Dirofilariose genannt wird,  handelt es sich um eine Hundekrankheit, welche durch Parasiten ausgelöst wird. Die Herzwurmerkrankung kommt vor allem bei Hunden in den USA und in einigen Fällen auch im Mittelmeerraum, wie in Italien, Griechenland und auf den Kanarischen Inseln vor. Mitunter wurde auch von Herzwurmerkrankungen in Ungarn und in den tropischen und subtropischen Regionen berichtet. Daher sind vor allem Hunde, welche auf eine Reise in diese Gebiete mitgenommen werden, gefährdet, an der Herzwurmerkrankung zu erkranken.

Die Herzwurmerkrankung wird durch einen parasitären Erreger ausgelöst, welche im Larvestadium in sehr vielen Stechmückenarten vorkommt und durch den Stich einer infizierten Stechmücke auf den Hund übertragen wird. Jedoch sind die hierzulande vorkommende Stechmücken generell nicht mit den Erregerlarven infiziert.
Die Erreger der Herzwurmerkrankung gelangen durch den Stich einer infizierten Mücke in den Blutkreislauf des Hundes und siedeln sich hauptsächlich in der rechten Herzhälfte an, wo sie wiederum Nachkommenschaft produzieren, die in den Blutkreislauf des Hundes gerät und bei einem erneuten Stich von einer nicht infizierten Mücke an diese weitergegeben wird. Die Herzwurmerkrankung endet trotz einiger Behandlungsmöglichkeiten in vielen Fällen tödlich. Für die Behandlung finden sich zwar zahlreiche sehr wirksame Medikamente, doch setzen diese dem erkrankten Hund zumeist erheblich zu. Die Herzwürmer können auch auf operativen Wege entfernt werden, jedoch ist auch eine derartige Operation sehr risikoreich. Eine Herzwurmerkrankung zeigt sich in der Regel durch Symptome, wie eine Leistungsverminderung, einen starker Husten, Atemnot und Ödembildung. Zudem wird bei der Diagnose des öfteren eine Erweiterung des rechten Herzseite festgestellt.

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