Kartäuser

Kartäuser ist eine französische Katzenrasse (in Frankreich Chartreux genannt), welche sich durch ihr blaugraues Fell und ihre bernsteinfarbenen Augen auszeichnet.
Über die genaue Herkunft der Katzenrasse gib es keine genauen Berichte.

Vermutlich kommt die Kartäuser aus den Berglandschaften Syriens oder der Türkei. Es wird allgemein angenommen, dass die Kartäuser mithilfe der Handelsbewegungen nach Europa, bzw. Frankreich gelangten, wo sie bis ins 19. Jahrhundert sehr wichtig für die Nahrungsmittelindustrie und Pelzindustrie war. Die offizielle Zucht begann nachweislich 1925 durch die Leger auf der Insel Belle-Ille, wo es zu dieser Zeit eine beachtliche Population von wildlebenden Kartäuser gab.
Kartäuser-Katzen sind sehr gut an ihren typischen blau-grauen Fell und den bersteinfarbenen Augen zu erkennen. Die Katzenrasse ist sehr muskulös und kräftig gebaut, wobei die Kater generell größer werden als die weiblichen Vertreter der Rasse. Bei beiden Geschlechtern ist der trapezförmige Schädel, die Schnauze und der Brustkorb sehr ausgeprägt. Kartäuser besitzen mittelgroße Ohren, welche in der Regel aufrecht stehen und der Katzenrasse ihren „aufmerksamen Ausdruck“ verleihen. Die typisch bersteinfarbenen Augen sind leicht schrägstehend und das blau-graue Fell kann als dicht, kurz und wollig beschrieben werden.
Kartäuser gelten als sehr intelligent, welche sich in einer neuen Umgebung sehr schnell heimisch fühlt. Zudem sind Kartäuser-Katzen sehr anhänglich und es kommt vor, dass sie ihrem Besitzer auf Schritt und Tritt folgen. Daher werden die Katzen auch oft „Hundskatzen“ genannt, was auch darauf zurückzuführen ist, dass sie sehr oft auf ihren Namen hören und auch das Apportieren lernen können.  Kartäuser eignen sich aufgrund ihrer Robustheit sowohl für die Wohnungs- als auch für die Freilandhaltung.

Schreibe einen Kommentar