Lohnt sich die Zucht von Lebendfutter?

Für viele Tierarten benötigen die Halter in regelmäßigen Abständen Lebendfutter, welches für nicht wenig Geld in einem Tierfachhandel gekauft werden muss. Je nach Art des Haustieres und des entsprechenden Lebendfutter können hierdurch mit der Zeit entsprechend hohe Kosten entstehen. Aus diesem Grund züchten viele Haustierhalter ihr Lebendfutter selbst. Lebendfutter wird vor allem im Bereich der Aquaristik und Terraristik benötigt. Je nach Tierart werden beispielsweise häufig Grillen, Mäuse, Ratten, Mehlwürmer, Wasserflöhe und verschiedene Wurmarten verfüttert. Entscheidet sich ein Tierhalter für die eigenständige Zucht der benötigten Futtertiere, so muss er selbstverständlich im Vorfeld Erkundigungen einholen, was diese Futtertiere zum Leben benötigen und wie sie im Idealfall untergebracht werden. Beispielsweise empfiehlt es sich für den Halter einer Schlange die für die Fütterung des Tieres benötigten Mäuse oder Ratten in einem großen Käfig zu züchten.

Mehlwürmer
Mehlwürmer | Foto: A. Flade / pixelio.de

Grundsätzlich muss bei der Zucht von Lebensfutter sehr hygienisch vorgegangen und die Unterbringung der Futtertiere regelmäßig gesäubert werden. Bei unhygienischen Zuständen im Rahmen der Lebendfutterzucht können die Futtertiere das Haustier, an welches sie verfüttert werden, krank machen. Auch sollte grundsätzlich auf eine artgerechte Haltung der Futtertiere geachtet werden, denn auch Futtertiere stellen Lebewesen mit ganz bestimmten Anforderungen an ihre Unterbringung und ihre Fütterung dar!

Prinzipiell kann die Zucht für Lebendfutter bezüglich der finanziellen Ausgaben für das Haustier als überaus rentabel bezeichnet werden. Jedoch wird für die Zucht der Futtertiere selbstverständlich sowohl ein ausreichender Platz für deren Unterbringung, als auch Zeit für deren Versorgung benötigt.

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