Rassekatzen

Unter dem Begriff Rassekatzen versteht man Tiere, welche gezielt aus der gewöhnlichen Hauskatze herausgezüchtet wurden. Hierbei werden nicht selten auch verschiedene Wildkatzenarten für die gezielte Zucht hinzugezogen, vorausgesetzt die besonderen Eigenschaften der Wildkatzen sind für die Zucht der Rassekatzen erwünscht.

Sehr schöne Beispiele hierfür sind die beiden alteingesessenen Rassen Bengalen und Savannah. Modernere Rassekatzen stammen in der Regel aus Nordamerika, da sich dort die Rassezucht etwas „kreativer“ gestaltet, als in Europa.
Jedoch ist bei der Zucht von Rassekatzen zu beachten, dass eine Überzüchtung zur Degeneration der Tiere führen kann, welche sich in vielen Fällen sehr negativ auf die Gesundheit der Tiere auswirkt. Hierzu möchte ich an dieser Stelle erwähnen, dass eine Rassezucht stets nach den Richtlinien des Tierschutzverordnungen durchgeführt werden sollte und man sich dabei immer vor Augen halten muss, dass eine Zucht generell ein Eingriff in die Natur darstellt! Auch Rassekatzen sind Lebewesen und diese Tatsache sollte sich der Züchter bei der Zuchtplanung und Auswahl der Zuchttiere stets vor Augen halten!
Rassekatzen werden generell in drei Unterkategorien aufgeteilt: Die Kurzhaarkatzen, die Halblanghaarkatzen und die Langhaarkatzen. Die Erfassung der einzelnen Rassen wird in einer bestimmten Liste vorgenommen, in denen auch die jeweiligen Rasse-Standarts vermekt und festgelegt werden. Die Erfassung und Verwaltung der Rasse-Standarts übernehmen verschiedene Organisationen, wie beispielsweise die FIFe, die WCF oder die GCCF.

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