Rote Vogelmilbe

Bei der Roten Vogelmilbe handelt es ich um eine parasitäre Milbenart, welche sich vom Blut ihres Wirtstieres ernährt. Die Rote Vogelmilbe kann sowohl bei Singvögeln als auch bei Nutztieren, wie Hühner oder Gänse vorkommen. Bei als Haustieren gehaltenen Vögeln kann bei einem Befall mit der Roten Vogelmilbe diese auch auf den Halter der Vögel überspringen, wobei sie die sogenannte Vogehalterkrätze auslöst.
Die Rote Vogelmilbe ist nur ungefähr einen Millimeter groß und daher mit bloßem Auge kaum erkennbar. Für Jungvögel stellt ein Befall mit der Roten Vogelmilbe ein ernstzunehmendes und lebensgefährliches Problem dar, da die Jungvögel aufgrund des hohen Blutverlustes durch die blutsaugenden Parasiten nicht selten verenden. Auch für brütende Vögel kann sich ein Befall mit der Roten Vogelmilbe lebensbedrohlich gestalten.
Ein Befall mit der Roten Vogelmilbe zeigt sich bei Vögeln generell durch ein enorm verstärktes Putzverhalten und eine damit verbundene Gereiztheit der Tiere. Dieses Verhalten ist auf die zahlreichen, zumeist infektösen Bisswunden der Roten Vogelmilben zurückzuführen. Bei einem sehr starken Befall ist die Haut des Vogels zumeist verkrustet, schuppig und stark angeschwollen. Der Milbenbefall mit der Roten Vogelmilbe stellt aufgrund des konstanten Juckreizes einen sehr hohen Stressfaktor für die Tiere dar.
Für die Behandlung eines Befalls mit der Roten Vogelmilbe finden sich zahlreiche, gut wirksame Medikamente, welche in der Regel als Pulver erhältlich sind. Auch für die medikamentöse Behandlung über das Trinkwasser finden sich Tierarzneimittel, welche einen sehr guten Wirkungsgrad besitzen.

Schreibe einen Kommentar