Statistisches und Kurioses über Haustiere

Über Zweihundervierigmillionen – also 240‘000‘000 – Haustiere leben allein in Europa. Das bedeutet, dass auf jeden dritten Einwohner unseres Kontinents ein Haustier kommt.

Allein in Deutschland geben wir fast drei Milliarden Euro für Heimtiernahrung aus – gut 20% der Gesamtausgaben europaweit. Diese und weitere statistische Fakten lassen sich aus der Infografik ablesen, welche die Versandapotheke MyCare auf ihre Webseite gestellt hat. Dieser zu Folge halten 4 von 5 Tierbesitzern die Gesundheit ihrer Tiere für sehr wichtig. In Anbetracht der Tatsache, dass Haustiere oftmals als Familienmitglieder angesehen werden, ist dies nicht einmal ein überraschender Wert.

Etwas unerwarteter kommt da schon der statistische Vergleich, dass Heimtiernahrung mit fast 3 Milliarden Euro auch dreimal höher liegt, als die Ausgaben für Bedarfsartikel wie Tierkleidung und Spielzeug. Andererseits wird sich das von Tiergruppe zu Tiergruppe auch stark unterscheiden. Wahrscheinlich ist der prozentuale Anteil an Nahrungsausgaben für  Nagetiere, Vögel und Fische deutlich höher. Anders wird es sich wohl bei Hunden und Katzen verhalten, für die es ein sehr großes Sortiment an – teilweise auch sehr kostspieligen – Spielsachen und Kleidungsstücken gibt.

Im Vergleich dazu wirken die Ausgaben von 54,6 Millionen Euro für Tierarznei geradezu verschwindend gering. Sicherlich liegt dies auch in der Tatsache begründet, dass Haustiere nicht bei jedem Wehwehchen gleich eine Pille, Paste, Lösung oder ähnliches einnehmen (können) – und eher auf eine natürliche Heilung gewartet wird.

Damit das geliebte Haustier nicht krank wird, sollte man es u.a. regelmäßig auf Zecken untersuchen lassen – wenn es in die freie Natur darf. Dieser Parasit verursacht jährlich die meisten Erkrankungen bei Tieren.

Eine spannende und witzige Auflockerung bieten vier witzige Fakten im Mittelteil der Grafik. So steht der Graupapagei in Sachen Begriffsvermögen auf der gleichen Stufe wie ein 4-jähriges Kind – das ist schon sehr beachtlich. Immerhin schaffen es auch sehr clevere Hunde auf ein Verständnis von etwa 300 Wörtern. Eine komische Vorstellung ist es, dass Schweine mit einem Joystick im Mund einen Computer bedienen können, um ihr Futter zu bekommen.

Letztendlich bereiten uns Haustiere mit ihrer Zuneigung sehr viel Freude, weshalb die jährlich steigenden Ausgaben auch nachvollziehbar sind. Schließlich will die breite Masse auch nur das Beste für das eigene Tier.

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