Wegweiser für Haustierbesitzer

Straßenhunde

Unter dem Begriff Straßenhunde versteht man Hunde, welche in Großstädten auf den Straßen leben. Zumeist handelt es sich bei den Orten, in welchen Straßenhunde auffindbar sind, um Großstädte in südeuropäische, asiatischen oder afrikanischen Ländern. Auch in den größeren Städten Südamerikas leben sehr viel Straßenhunde. Hierzulande finden sich aufgrund der gut organisierten Tierschutzvereinigungen und der staatlichen Hundefänger so gut wie keine wilden Straßenhunden.
Der Ursprung der Straßenhunden ist in der Regel auf ausgesetzte und entlaufene Hunde zurückzuführen. Zumeist finden sich hierbei Straßenhunde, welche bereits seit Generationen auf den Straßen der jeweiligen Stadt leben und sich von den Abfällen der Bewohner und von kleinen Nagern, wie Ratten, ernähren. Straßenhunde weisen in der Regel einen sehr erbärmlichen Gesundheitszustand auf, was in erster Linie auf die Ernährung dieser bemitleidenswerten Geschöpfe zurückzuführen ist. Auch werden Straßenhunde vielerorts von den Einwohner misshandelt und auch auf sehr grausame Art und Weise getötet.
Straßenhunde bedürfen generell der menschlichen Hilfe und aus diesem Grund finden sich glücklicherweise zahlreiche Organisationen, welche sich um die Bedürfnisse dieser armen Geschöpfe kümmern. Mitunter stellt die Sterilisation der Hunde ein sehr Wichtiger Aspekt bei der Betreuung der Straßenhunde dar, da die Anzahl der auf der Straße lebende Hunde ständig zunimmt und es somit für die einzelnen Tiere immer schwerer wird „über die Runden zu kommen“. Die verschiedenen Tierschutzorganisationen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Straßenhunde zu pflegen, fangen die Tiere zumeist ein, versorgen sie medizinisch und versuchen die Tiere an liebevolle Hundehalter zu vermitteln.

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