Straßenkatzen

Als Straßenkatzen werden generell in Städten und angrenzenden Wäldern lebende Katzen bezeichnet. Straßenkatzen sind im Gegensatz zu Straßenhunden auch in vielen Großstädten Deutschlands sehr oft anzutreffen. Nicht selten verbergen sich hinter den einzelnen  Tieren sehr traurige Schicksale und daher bedürfen diese Kreaturen unbedingt der intensiven Hilfe des Menschen! Hierfür finden sich in vielen größeren Städten Deutschlands, und selbstverständlich auch in den Städten anderer Ländern, zahlreiche zum Teil ehrenamtlich agierende Tierschutzvereinen, welche sich auf die Betreuung der Straßenkatzen spezialisiert haben.
Das Tätigkeitsfeld der Tierschutzvereine für Straßenkatzen beginnt bei dem Einfangen der zumeist verwahrlosten und auch kranken Tiere. Des Weiteren werden die eingefangenen Straßenkatzen in der Regel von mit den Tierschutzvereinen zusammenarbeitenden Tierärzten medizinisch versorgt und geimpft. Die Impfungen verhindern hierbei die Ausbreitung von zahlreichen Katzenkrankheiten und -seuchen. Auch werden die Tiere zumeist im Rahmen der tierärztlichen Versorgung sterilisiert, um die Population der Straßenkatzen auf „einem gesunden Niveau“ zu halten.
Die Tierschutzvereine für Straßenkatzen übernehmen zumeist auch die Vermittlung der Tiere, sofern dies möglich ist. Einige dieser bemitleidenswerten Kreaturen mussten jedoch in der Vergangenheit und im Rahmen ihres ganz persönlichen Schicksals sehr viele Negativerfahrungen mit dem Menschen machen. Derartige Straßenkatzen eigenen sich aufgrund ihrer Scheu und zum Teil auch Aggression gegenüber dem Menschen nicht sofort für eine Vermittlung. Einige Problemfälle können auch aufgrund der aufgeführten Gründe nie an einen Haushalt bzw. an eine Familie vermittelt werden. Für derart psychisch labile Straßenkatzen finden sich jedoch zahlreiche privaten Einrichtungen, wie beispielsweise Gnadenhöfe, bei welchen die Tiere Zuflucht finden können.

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