Tollwut

Bei der Tollwut handelt es sich um eine durch Viren verursachte Infektion, welche sowohl den Menschen als auch die meisten Säugetiere befallen kann. Hauptsächlich sind jedoch Tiere wie Hunde und Katzen für eine Tollwutinfektion gefährdet. Vögel und Nagetiere werden hiervon nur selten betroffen. Die Tollwut endet in den meisten Fällen tödlich, wenn sie nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird. Zumeist lösen die Tollwuterreger im Endstadium der Erkrankung eine Gehirnentzündung aus, welche für die typischen Symptome der Krankheit verantwortlich ist.
Die Ansteckung bei Haus- oder Wildtieren erfolgt in den meisten Fällen durch den Biss eines infizierten Tieres, da die Erreger in hoher Konzentration im Speichel eines erkrankten Tieres vorhanden sind. Die Inkubationszeit der Tollwut zeigt sich sehr unterschiedlich und kann von wenigen Tagen bis zu mehreren Jahren betragen. Sobald die Viren das Gehirn des infizierten Tieres erreicht haben, ist eine nachträgliche Impfung nicht mehr Wirksam.
Die typischen Symptome der Tollwut, wie der vermehrte Speichelfluss, der sich zumeist als Schaumbildung am Maul des infizierten Tieres zeigt, die unkontrollierte Wut und damit verbunden Bissigkeit des Tieres, sowie weitere Verhaltensstörungen, wie beispielsweise eine extreme Wasserscheue oder Lähmungserscheinungen der Extremitäten, sind generell auf den Befall verschiedener Gehirnregionen durch das Tollwutvirus zurückzuführen.
Der Ausbruch der Tollwut kann bei rechtzeitigem Erkennen der Krankheit durch eine nachträgliche Impfung verhindert werden, jedoch muss dies, wie schon erwähnt, in einem bestimmten Zeitrahmen geschehen. Eine effektive Behandlung nach Ablauf dieser Frist existiert bisher nicht. Prophylaktisch kann jedoch jedes Tier, wie auch der Menschr gegen Tollwut geimpft werden, was in derRegel einen ausreichenden Schutz gegen die tötliche Krankheit darstellt.

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