Wegweiser für Haustierbesitzer

Verhaltensstörungen

Der Begriff Verhaltensstörungen steht grundsätzlich für ein direkt wahrnehmbares, von der Normalität abweichendes Verhalten eines Haustieres. Verhaltensstörungen können auf sehr unterschiedliche Ursachen zurückgeführt und sich auch auf sehr unterschiedliche weise äußern. Grundsätzlich kann jedoch eine latente Verhaltensstörung bei einem Haustier auf eine sehr negative Erfahrung, ein Schockerlebnis, verschiedene Fehler bezüglich der Haltung des Tiers und auch auf unterschiedliche Krankheiten zurückgeführt werden. Beispielsweise zeigen sehr viele Schwarmvögel, wie Wellensittiche oder Kanarien, im Rahmen einer grundsätzlich nicht ratsamen Einzelhaltung zahlreiche Verhaltensstörungen auf. Auch Hunde oder Katzen, die in der Vergangenheit eventuell geschlagen oder gequält wurden, zeigen aus diesem Grund nicht selten Verhaltensstörungen auf.

Eine Verhaltensstörung kann sich, je nach Tierart, beispielsweise durch plötzliche Stimmungsschwankungen äußern. Ein Hund der eben noch mit seinem Spielzeug beschäftigt und voller Lebensfreude war, kann im Rahmen einer Verhaltensstörung urplötzlich sehr aggressiv werden und sogar beißen. Der selbe Umstand bezieht sich auch auf Katzen. Häufig sind die Auslöser für dieser Verhaltenstörungen mit den negativen Erfahrungen der Tiere in der Vergangenheit gleichgesetzt. So hat ein Hund, der in seinen jungen Lebensjahren häufig mit einem Stock geschlagen wurde, zumeist sein ganzes Leben lang große Angst vor Stöcken und ergreift entweder beim Anblick eines entsprechenden Gegenstands die Flucht oder aber er geht zum Angriff über und beißt.

Selbstverständlich sind dies nur einige wenige Beispiele, wie sich eine Verhaltensstörung bei Haustieren äußern könnte, da diese sich von Tier zu Tier mitunter sehr individuell entsprechend des Wesens von dem jeweiligen Haustier und bezüglich der negative Erfahrungen oder der Fehler bei der Tierhaltung gestalten können.

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