Wellensittich

Der Wellensittich stellt die in Australien am häufigsten vorkommende, freilebende Papageienart dar. Des Weiteren nimmt der Wellensittich in Bezug auf die Vogelhaltung heutzutage einen sehr hohen Stellenwert ein.
In freier Wildbahn leben Wellensittiche in teilweise sehr großen Schwärmen zusammen. Da in manchen Gebieten Australiens oft eine sehr hohe Trockenheit vorherrscht, sind die Wellensittichschwärme nicht an bestimmte Örtlichkeiten gebunden und fliegen bei Bedarf in regelmäßigen Abständen in weit entfernte Gebiete, in welches sie das zum Leben benötigte Trinkwasser antreffen.
In Europa ist der Wellensittich schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts als Ziervogel für die Heimtierhaltung bekannt und beliebt. Schon zur damaligen Zeit musste die Vogelart in großem Umfang gezüchtet werden, um der ständig steigenden Nachfrage nach den lebensfrohen Vögeln gerecht zu werden. Heutzutage stellt der Wellensittich die am beliebtesten und häufig gehaltensten Papageienart der Welt dar.
Wildlebende Wellensittiche besitzen ein grün/schwarz gefärbtes Gefieder und die beiden Geschlechter lassen sich sehr leicht auf den ersten Blick anhand der Färbung der Wachshaut des oberen Schnabelbereichs unterscheiden, wobei die Färbung bei männlichen Tieren sehr viel ausgeprägter ist und zumeist ins Bläuliche reicht. Im Tierfachhandel werden mitunter auch Tiere mit blauem, gelben oder sogar weißem Gefieder angeboten, wobei es sich jedoch um reine Zuchtformen für die Heimtierhaltung handelt.
Der Wellensittich ernährt sich in freier Wildbahn hauptsächlich von Samen bodennaher Pflanzen, wobei auch teilweise Früchte nicht verschmäht werden.
Der Wellensittich zeigt auch bei der Heimtierhaltung ein sehr ausgeprägtes Sozialverhalten und eignet sich aus diesem Grund nur sehr bedingt für die Einzelhaltung.

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