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Welpensterben

Als Welpensterben wird eine zumeist tödlich endende Infektionskrankheit bezeichnet, von welcher in der Regel hauptsächlich Welpen im Alter von einer bis drei Wochen betroffen sind. Die Krankheit wurde erstmals im Jahr 1965 in den USA klassifiziert und ist glücklicherweise in der heutigen Zeit eher selten anzutreffen.

Das Welpensterben wird durch einen Erreger mit der Bezeichnung „Canine Herpesvirus“, kurz CHV verursacht. Dieser Erreger spielt auch bei der Hundekrankheit „Zwingerhusten“ eine übergeordnete Rolle. Bei geschlechtsreifen Tieren kann sich das Virus  im Rahmen der Begattung übertragen. Die Ansteckung von Welpen mit dem CHV-Virus erfolgt zumeist jedoch bereits im Mutterleib, doch da die meisten erwachsenen Hunde in der heutigen Zeit Antikörper gegen dieses Virus aufweisen, ist eine Ansteckung, wie bereits erwähnt, in der heutigen Zeit eher selten.

Angesteckte Welpen können bereits im Mutterleib verenden, oder aber sie erliegen nach der Geburt binnen weniger Tage den konstanten Durchfällen oder dem Erbrechen, welche von dem Virus ausgelöst werden.

Eine spezielle Therapieform gibt es bis heute leider nicht. Ein Tierarzt kann bei einem mit dem CHV-Virus infizitierten Welpen lediglich versuchen, die Symptome mit verschiedenen Medikamenten und Seren zu lindern und somit den Tot des Welpen zu verhindern. jedoch weisen Welpen, welche die Infektion mit dem Virus überstanden haben zumeist verschiedene körperliche Behinderungen, wie beispielsweise Taubheit oder Blindheit auf.

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