Wobbler-Syndrom bei Hunden

Als Wobbler-Syndrom wird eine bestimmte Symptomatik bei Hunden (und auch Pferden) bezeichnet, welche auf eine enorme Schädigung der Nerven im Bereich des Rückenmarks zurückgeführt wird. Eine derartige Nervenschädigung kann aus unterschiedlichen Erkrankungen resultieren. Der Begriff „wobbler“ entstammt der englischen Sprache und bedeutet so viel wie „wackeln“. Hieraus wird nun ersichtlich, um was für eine Symptomatik es sich bei dem Wobbler-Syndrom handelt. Ein Tier welches vom Wobbler-Syndrom betroffen ist, weist zumeist erhebliche Bewegungstörungen auf, welche sich jedoch sehr unterschiedliche äußern können. Je nach dem wo die Schädigung der Nerven am Rückenmark vorliegt, kann sich das Wobbler-Syndrom beispielsweise als Gehstörung äußern. Manchen Tiere zeigen auch Probleme beim Aufstehen auf. Als ein typisches Merkmal für das Wobbler-Syndrom wird der unsichere und breitbeinige Gang des betroffenen Tieres angesehen.

Das Wobbler-Syndrom kann beispielsweise aus einer Infektionskrankheit resultieren, welche das Rückenmark des Tiers befallen hat. Ferner werden von vielen Tierärzten auch angeborene Nervenschädigungen für das Wobbler-Syndrom verantwortlich gemacht. Dieser Umstand bezieht sich hauptsächlich auf sehr junge Hunde mit dem Wobbler-Syndrom.

Das Wobbler-Syndrom kann zumeist operativ reguliert werden, jedoch erfordert eine derartige Operation eine exakte Diagnose durch einen kompetenten Tierarzt. Im Rahmen der OP wird das Rückenmark vom Druck befreit, welcher vom umliegenden Gewebe ausgeübt wird. Da jedoch einer derartige Operation zahlreiche Risiken mit sich bringt, greifen viele Tierärzte auch auf das Ruhigstellen der Halswirbelsäule zurück, sofern sich die Nervenschädigung in dieser Region befindet.

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