Wegweiser für Haustierbesitzer

Zahnstein

Bei Zahnstein handelt es sich um harte Ablagerungen auf den Zähnen von Haustieren. Hierbei sind vor allem Hunde und Katzen betroffen. Der Zahnstein entsteht in der Regel durch Mineralien im Speichel des Tieres, welche sich auf den Zähnen ablagern. Hierdurch kann ein sehr unangenehmer Geruch aus dem Maul des betroffenen Tieres entstehen.
Zahnstein sollte in regelmäßigen Abständen vom Tierarzt entfernt werden. Hierbei wird das betroffene Tier zumeist in Vollnarkose versetzt. Wird der Zahnstein über lange Zeit nicht entfernt, so kann es zu erheblichen Zahnproblemen oder Zahnfleischentzündungen führen.
Der Zahnstein wird vom Tierarzt auf mechanischem Wegen mithilfe von Spezialwerkzeugen entfernt. Zumeist handelt es sich bei derartigen Spezialwerkzeugen für die Zahnsteinentfernung um Ultraschallgeräte, welche den Zahnstein aufgrund der Vibration beim Berühren oder Kratzen „absprengen“. Hiervon spürt das Tier, welches sich wie bereits erwähnt, zumeist in Vollnarkose befindet, nichts. Bei der Zahnsteinentfernung kann es mitunter zu leichten Verletzungen des Zahnfleisches mit Blutungen kommen, welche jedoch in der Regel ohne Behandlung von selbst ausheilen.
Auch prophylaktisch kann der Haustierbesitzer etwas gegen die Zahnsteinbildung bei seinem Tier tun. Beispielsweise finden sich im Fachhandel zahlreiche Kauknochen für Hunde, welche zahnpflegenden Eigenschaften besitzen.  Beim Kauen auf dem Kauknochen werden die Zähne des Hundes sehr effektiv gereinigt, jedoch ersetzen diese Kauknochen den Regelmäßigen Besuch beim Tierarzt nicht vollständig. Lediglich einer zu schnellen Bildung von Zahnstein wird hierbei entgegengewirkt.

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